Flo Mega

Spotify ist nicht nur ein Musik Streamingdienst. Klar, ich habe immer Zugriff auf Millionen Songs, aber Spotify ist noch viel mehr. Durch die Facebook Seite von Spotify stieß ich auf eine sehr gute Playlist, welche sie wohl zusammenstellten. Das tun die öfter, was gut ist. Zu allmöglichen Events und Gelegenheiten wird eine Playlist erstellt, cool.

Ich hörte also die Playlist, befand sie für cool und stieß dann auf ‘Die wirklich wahren Dinge’ von Flo Mega, welchen ich noch nie vorher hörte und ihn auch nicht kannte. Ich befand diesen Song für so cool, dass ich ihm einen Stern gab und mir immer wieder anhörte, ehe ich eine ‘Schatztruhe‘ Playlist erstellte und er da auch seinen Platz wiederfand.

Mittlerweile finde ich Flo Mega so cool, dass ich mir seine Songs oft anhöre und gerade diesen Blog Beitrag schreibe.

Achja. Hier sein aktuelles Album.

Für alle, die kein Spotify nutzen, was unverständlich ist. Hier ein YouTube Video.


➟ Das Netzbetreiber Logo verschwinden lassen

Da sich die Anfragen in den Kommentaren und auch per Email zu unserer iOS-Update Meldung gehäuft haben, anbei eine kurze Anleitung, wie man die teils langen und unschönen Betreiberschriftzüge in der iPhone Statusleiste (z.B. “Vodafone.de” oder “o2-de”) durch kleine Grafiken bzw. Logos ersetzen kann.

via iPhone-ticker.de

Mich störte das “telekom.de” oben links in der Statusleiste immer sehr, jetzt ist es endlich weg. Mit der Anleitung lassen sich die Schriftzüge durch kleine Logos ersetzen. @timohetzel ging einen Schritt weiter, tauschte die Logo Grafik mit einem 1×1.png und somit ist jetzt nichts mehr sichtbar.

Endlich ist der Network Spindicator wieder auf der linken Seite der Uhr und alles wird besser. Meinen Homescreen kann man hier sehen.

(Ich bin schon gespannt, wer von euch iPhone Aldi Talkern sich das Telekom Logo in die Statusleiste haut.)


Über Leute, die das Internet verlassen

Paul Miller verließ das Internet.


 
Bevor er das tat, machte er ein Video, in dem er sich eine Bücherhallenkarte besorgt, ein Nokia Handy kauft und sich mit Warhammer ausstattet. Es war eine Art Feier, als er das Internet “verließ”. Ein kleiner Talk in der ‘On the Verge’ Show, ein Artikel, mehrere Tweets und ein dreistündiger Livestream auf dem Youtube Kanal gefüllt von seinen letzten Aktionen im Internet. Für mein Gefühl etwas zu viel Aufregung und langsam bekam ich das Gefühl, er tut das nur wegen der Aufmerksamkeit.

 


 
Das Internet hat eine so große Rolle in unserem Leben eingenommen, dass man eigentlich nicht mehr ohne leben kann. Eigentlich, weil man viele Dinge noch so erledigen kann. Man kann die Tageszeitung auf Papier lesen, man kann seine Artikel einem Kollegen geben, der sie dann weiterbearbeitet und veröffentlicht und man kann sich auch alle Informationen in einer Bibliothek zusammensuchen. All das kann man machen, nur macht es keinen Sinn. Wenn man merkt, dass man das Internet zu viel nutzt, soll man es weniger benutzen.

Das Internet komplett zu verlasen ist keine Lösung, denn man wird dadurch keiner besserer Mensch und verbraucht mehr Zeit, Dinge zu erledigen als man sie mithilfe des Internets lösen könnte. Paul Miller will sich ein altes Nokia Handy kaufen, versucht es drei Stunden in New York und wird nicht fündig. Innerhalb von fünf Minuten hat er eins bei eBay gekauft. Knappe drei Stunden pure Zeitverschwendung, die man sinnvoller hätte nutzen können. Natürlich verbringt man auch sinnlose Zeit vor dem iPad, MacBook oder Handy und verschwendet seine Zeit. Das ist aber ein persönliches Problem, welches sich beheben lässt, auch ohne das Internet zu verlassen.

 

Eine tolle, indirekte und satirische Antwort. Das Internet ist zu einem so alltäglichen “Gegenstand” geworden, dass man es (fast) mit Buchstaben vergleichen könnte. Man wird überall mit Buchstaben konfrontiert, man wird überall mit dem Internet konfrontiert.

Der Schritt von Paul Miller gefällt mir nicht. Ich glaube nicht, dass er weiterhin gute Artikel ohne Internetzugang schreiben kann, weil er nicht ausreichend Informationen bekommen wird. Besonders interessant wird es in der nächsten Podcastfolge “The Vergecast”, wo Paul Miller weiterhin mitmacht und die aktuellen News besprochen werden. Er wird nicht mitreden können.

Ich bin gespannt, ob er es ein Jahr durchhalten wird. Ich glaube nicht und denke, dass der Hauptgrund sein Beruf sein wird, den er schon bald nicht mehr zu 100% gut ausführen können wird. Am liebsten würde ich die Zeit vorspulen und schon den 1. Mai 2013 haben.


Bei den ersten Gehversuchen gestolpert.

Julian und ich hatten die Idee von einem Podcast und setzten diese sogar um. Das Feedback war sehr gut, wir waren motiviert und wollten recht schnell die zweite Folge aufnehmen. Gestern war es soweit. Wir hatten einige Themen vorbereitet und der Livestream stand. Einige Leute waren anwesend, was uns freute.

Anders als beim anderen Mal sprachen wir recht sinnvoll über die Themen, bis uns der Chat nervte. Sobald man anfing, ein sinnvolles und gutes Gespräch zu führen, kamen die ersten Kommentare, dass es doch langweilig wäre. Die Feststellung eines Zuhöres, dass es langweilig wäre bei allen Ehren, nur würde ich, wenn es langweilig wäre, nicht mehr zuhören und das Fenster schließen. So aber nicht die Spacken im Internet, welches grundsätzlich böse ist.

Der Chat zerstörte die Sendung, weil Julian und ich uns nur auf den Chat konzentrierten, viel zu sehr darauf eingingen und die Sendung an Niveau verlor. Es macht einfach keinen Spaß, einige Kommentare zu lesen. Ist einfach nervig. Konsequenz ist, dass Julian und ich aufhören, Sendungen live zu streamen. Somit werden die Sendungen strukturierter und auch besser, natürlich sollen sie trotzdem unterhaltsam sein. Problem ist aber, dass keiner eine Stunde zuhört, wenn alles total unstrukturiert ist.

Wir werden die Sendungen bei iTunes einreichen und keine Livestreams mehr machen. Schade, aber ist so sinnvoller. Übrigens werden die Folgen immer eine Länge von ca. einer Stunde haben. Wir werden nicht nur Technikdinge ansprechen, sondern versuchen auch andere Themen einzubringen. Vermutlich wird man mit einer Folge so alle 1–2 Wochen rechnen können, wir lassen das mal offen.

Ansonsten bedanke ich mich bei allen Leuten, welche keine Idioten sind, für das Zuhören unserer ersten Gehversuche. Wir wissen, dass wir nicht alles gut machen und nicht mit Podcasts wie bitsundso zu vergleichen sind. Das wollen wir auch nicht. Wir sind einfach zwei Jungs, die sich über (interessante) Dinge unterhalten und die Welt daran teilhaben lassen.


SimpleNote, Notational Velocity und iA Writer

Ich liebe TheVerge. Hochwertige Artikel und Videos kombiniert mit tollen Meinungen und Ideen. Paul Miller ist einer meiner Lieblingsblogger und mit der Reihe “TheVerge at work” stellt er seinen Notizen- und Ideenworkflow vor. Eine Kombination aus Simplenote, iA Writer und Notational Velocity.

My ultimate concept here is that whenever I have an idea, I can easily record it, and whenever I want to write I have easy access to my ideas. In the midst of a constant flow of information and communication that stems from living life in the 21st century, Notational V offers represents a “safe” place where I hide away the gems I want to dwell on past their 5 seconds of Paul Miller Brain Time. My long term memory may be lacking, and my capacity for sustained attention is minor, but Notational V helps me pick up where I left off.

Ich setzte seine Idee sofort um und bin begeistert. Die normale Notizen App auf dem iPhone bleibt jetzt geschlossen und Simplenote wird benutzt. Gelegentlich werde ich wohl auch Artikel in Simplenote bzw. Ideen für Artikel verfassen, das funktioniert auch recht gut. Der Sync ist toll und zuverlässig.

Ich bin ziemlich begeistert von der Idee und es macht meinen Tag ca. 10% besser. Ihr könnt die volle Umsetzung hier lesen.